Werdegang

Berufliche Praxis

Für eine detaillierte Aufstellung meiner beruflichen Stationen senden Sie mir bitte eine E‑Mail.

Ich teile meinen Weg gerne – nur nicht als endlose Liste auf einer Website.

Seit Juli 2011 arbeite ich im bargeldlosen Zahlungsverkehr – und ja, ich bin bis heute begeistert.

Kartentransaktionen sind eine stille Präzisionsarbeit: In Millisekunden wird geprüft, freigegeben und verarbeitet. Unsichtbar schnell. Verlässlich. Raffiniert.

Als Verbindung zwischen Acquirer und Netzbetreiber entsteht daraus eine leise Meisterleistung.

Du hältst die gesamte Wertschöpfung zusammen – Infrastruktur, Prozesse, Händlerkontakt. Alles greift ineinander, präzise und effizient.

Kontrolle und Innovation wirken hier nicht laut, sondern selbstverständlich.

Mehr als 25 Jahren bewege ich mich im Call‑Center‑Umfeld – direkt wie indirekt. Mein erster Tag auf dem Floor war ein Moment, der sich tief eingeprägt hat: Menschen, die kommunizieren, führen, entscheiden und Kundenerlebnisse in Sekunden prägen. Ich wusste sofort: Hier bin ich richtig.

Ich habe großen Respekt vor dieser Arbeit. Bis heute telefoniere ich gerne selbst – dort, wo Service entsteht und Haltung zählt.

Viele Call Center leisten täglich hervorragende Arbeit. Umso bedauerlicher ist es, dass die öffentliche Wahrnehmung oft von wenigen negativen Ausnahmen geprägt wird. Die Branche verdient Differenzierung – und Anerkennung.

Gutes Personal zu finden, bleibt eine Herausforderung. Nicht, weil der Job unattraktiv wäre, sondern weil Vorurteile lauter sind als Fakten. Schade eigentlich. Richtig gemacht, macht dieser Beruf überraschend viel Freude.

Callcenter Foto – warm und menschlich
Call Center Dynamik

Ausbildung

Bürokauffrau, Otto Werner KG, Hannover (1988–1990).

Meine Ausbildung bei der Otto Werner KG war mein Einstieg in die Welt der Stoffe und Materialien. Vieles davon begleitet mich bis heute – oft reicht ein Griff, um ein Material zu erkennen.

In Erinnerung geblieben ist mir vor allem mein Ausbildungsleiter – ein Mann mit markanten Formulierungen, die sich erstaunlich hartnäckig halten. Drei seiner Klassiker:

„Die anderen sind die Hühner, wir sind die Geier.“
„Erzählen Sie mir nicht das Ding der Großmutter!“
„Achten Sie auf Ihre Sprache. Es gibt kein neu renoviert!“

Damals habe ich gelächelt. Heute zitiere ich sie selbst – manchmal mit einem Augenzwinkern, manchmal mit voller Überzeugung.

Schulbildung

  • Erweiterter Sekundarabschluss I, BFS Wirtschaft Barsinghausen (1987–1988)
  • Vorschule Agios Athanasios, Griechenland (1976–1977)

Mein schulischer Weg verbindet zwei Länder, zwei Sprachen und zwei Welten – und genau das prägt mich bis heute.
Deutschland hat mir Struktur, Klarheit und Richtung gegeben.
Griechenland hat mir Wärme, Leichtigkeit und ein tiefes Gefühl von Herkunft geschenkt.
Beides zusammen bildet das Fundament meiner Persönlichkeit.

Es macht mich stolz, ein Vorschulzeugnis aus Griechenland zu besitzen – ein kleines Stück Herkunft, das mich bis heute begleitet.

Ein besonderer Dank gilt meiner Grundschullehrerin Frau Tabbert.
Als ich nach Deutschland kam, konnte ich kein Wort Deutsch. Sie blieb nach dem Unterricht bei mir, Tag für Tag, und übte mit mir.
Geduldig. Klar. Warmherzig.
Ihre Zeit war der Anfang – und dafür bin ich ihr bis heute dankbar.

Original Vorschulzeugnis aus Griechenland (1976–1977), freigestellt für Website-Integration
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